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	<title>Journalex.de - Welt der Medien</title>
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	<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:09:29 +0000</pubDate>
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		<title>Christ gegen Essing: Vorsicht vor Spindoktoren!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Spindoktor]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8212; Es kommt nicht oft vor, dass Spindoktoren im Rampenlicht stehen. Geschieht dies, dann geht es meist um schmutzige Dinge. So wie aktuell im Fall des Kommunikationsberaters Norbert Essing. Der berät so schillernde Personen wie Ulrich Schumacher (einst Infineon) oder Klaus Kleinfeld (einst Siemens) in Fragen des Lebens. Essing sieht die Wirtschaft in Deutschland als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8212; Es kommt nicht oft vor, dass Spindoktoren im Rampenlicht stehen. Geschieht dies, dann geht es meist um schmutzige Dinge. So wie aktuell im Fall des Kommunikationsberaters <a href="http://www.essing-kommunikation.de/">Norbert Essing</a>. Der berät so schillernde Personen wie Ulrich Schumacher (einst <a href="http://www.infineon.de">Infineon</a>) oder Klaus Kleinfeld (einst <a href="http://www.siemens.de">Siemens</a>) in Fragen des Lebens. Essing sieht die Wirtschaft in Deutschland als Moloch, als Deutschland AG der schlimmsten Art, die wie die Mafia mit Paten bestimmt, wer im System erfolgreich mitspielen darf und wer nicht. Nach Ansicht Essings vertritt er selbst die Davids, die gegen den Goliath den Kampf aufnehmen, oder besser, in einem Kampf zu Unrecht verwickelt wurden. Essing führt diese Kämpfe dann gern auch über die Medien, was zweifelsohne eine der Kernaufgaben der Spindoktoren ist. Im besten Fall gewinnt der Kunde den Kampf und belohnt den Berater dafür fürstlich. </p>
<p>Ein Kunde Essings packt jetzt aus: <span id="more-243"></span>Der Unternehmer <a href="http://www.harald-christ.de">Harald Christ</a>, im Wahlkampfteam des Kanzlerkandidaten <a href="http://www.frank-walter-steinmeier.de">Frank-Walter Steinmeier </a>die personalisierte Wirtschaftskompetenz für die SPD. Christ berichtete seinerzeit schon über die üble Berichterstattung der Medien, dass seine Homosexualität und vor allem sein Reichtum (er ist Millionär) thematisiert würden. Vor allem aber erzählte er in kleinem Kreis, dass er von einem PR-Berater mehr oder minder erpresst würde. Unwahrheiten würde der erzählen. Genauer wurde Christ damals nicht.</p>
<p>Nun stehen die Details im Magazinstil geschrieben im aktuellen Spiegel. Die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,675096,00.html">Nachrichtenversion</a> findet sich online:</p>
<blockquote><p>Harald Christ, Unternehmer und ehemaliges Mitglied im Wahlkampfteam der SPD, prüft eine Strafanzeige gegen seinen früheren PR-Berater Norbert Essing. Damit hat er nach SPIEGEL-Informationen nun den ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily beauftragt. Die Tatvorwürfe lauten: versuchte Erpressung und versuchte Nötigung.</p>
<p>Hintergrund: Christ wurde vor geraumer Zeit anonym der Pädophilie und des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. All die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage, sagte Christ. Er selbst vermutet hinter den Anschuldigungen seinen eigenen früheren PR-Berater Norbert Essing, der die Vorwürfe bestreitet. Eine der anonymen Verleumdungen ging am 26. Februar 2008 per Fax bei der Weberbank ein, dem damaligen Arbeitgeber des Managers Christ. Auf der Faxkennung war als Absender die Autobahnraststätte Nievenheim West bei Düsseldorf sowie die Uhrzeit 12.15 Uhr angegeben. </p>
<p>Christs Anwalt ließ daraufhin die Aufnahmen der Überwachungskameras sicherstellen - die zeigen Essing, wie er mit Papier in der Hand um 12.13 Uhr die Tankstelle betritt, zur Kasse geht und dann zum Faxgerät. Die Videos liegen mittlerweile auch dem SPIEGEL vor. Essing erklärt, er habe an dem Tag zwar tatsächlich ein Fax von der Tankstelle abgeschickt, aber nicht an die Weberbank. Er könne sich nicht mehr erinnern, an wen das Schreiben ging.</p>
<p>Im zurückliegenden Bundestagswahlkampf soll Essing nach SPIEGEL-Informationen versucht haben, abträgliches Material über Christ zu verbreiten. Das hätten verschiedene Journalisten von unterschiedlichen Medien bestätigt. Essing bestreitet die Vorwürfe. Christ erklärt dem SPIEGEL, Essing habe von ihm die Verlängerung eines alten Beratungsauftrags verlangt, was Essing allerdings ebenfalls bestreitet. Wie der SPIEGEL weiter berichtet, prüft auch der Essing-Kunde und frühere WestLB-Chef Thomas Fischer mittlerweile rechtliche Schritte gegen den PR-Mann.</p></blockquote>
<p>Für einen Spindoktor wie Essing dürfte der Fall eine mittlere Katastrophe darstellen. Nichts ist wichtiger in seiner Branche, als dezent im Hintergrund zu agieren. Für Journalisten indes zeigt sich, wie vorsichtig jeder mit Informationen umgehen sollte, die diese Personen versuchen, in den Medien zu platzieren.</p>
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		<title>Die nackten Fakten</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[auflage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 ist vorbei. Zeit für eine Bilanz zu den Auflagenzahlen. Die IVW verkündet:
Deutscher Pressemarkt zum Jahresende 2009 im Minus:
Rückläufige Gesamtverkäufe für alle Pressegattungen -
Zeitungen und Publikumszeitschriften halten allerdings die Abo-Auflage stabil
BERLIN (ivw), den 21.01.2010 – Wenig Positives in der Auflagenbilanz der deutschen Presse für das 4. Quartal 2009: Im direkten Vergleich zum Vorquartal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2010 ist vorbei. Zeit für eine Bilanz zu den Auflagenzahlen. Die <a href="http://ivw.de/">IVW</a> verkündet:</p>
<blockquote><p>Deutscher Pressemarkt zum Jahresende 2009 im Minus:<br />
Rückläufige Gesamtverkäufe für alle Pressegattungen -<br />
Zeitungen und Publikumszeitschriften halten allerdings die Abo-Auflage stabil</p>
<p>BERLIN (ivw), den 21.01.2010 – Wenig Positives in der Auflagenbilanz der deutschen Presse für das 4. Quartal 2009: Im direkten Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahr müssen die einzelnen Pressegattungen zum Teil deutliche Einbußen bei ihrer verkauften Gesamtauflage hinnehmen. Hiervon sind vor allem die Einzelverkäufe am Kiosk betroffen. Hingegen präsentiert sich die Abo-Auflage der Tages- und Wochenzeitungen sowie der Publikumspresse auf dem Niveau des Vorquartals. Dies geht aus der aktuellen Auflagenerhebung für das 4. Quartal 2009 hervor, die von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) veröffentlicht wurde. </p>
<p>Tageszeitungen </p>
<p>Von den deutschen Tageszeitungen wurden einschließlich der Sonntagsausgaben und aktuellen Sonntagszeitungen im 4. Quartal des zurückliegenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 22,85 Mio. Exemplare verkauft. Die Tagespresse verliert <span id="more-239"></span>damit gegenüber dem Vorquartal rund 1,73 Prozent ihrer verkauften Auflage (3/2009: 23,25 Mio. Exemplare). Von diesem Auflagenrückgang nicht betroffen sind die Abonnements, die sich mit aktuell 15,02 Mio. Stück gegenüber 14,89 Mio. Abonnements in 3/2009 leicht verbessern konnten. </p>
<p>Wochenzeitungen </p>
<p>Abermals verzeichnen die wöchentlich erscheinenden Zeitungen im zurückliegenden Quartal einen Rückgang ihrer Gesamtverkäufe auf nunmehr 1,90 Mio. Exemplare (3/2009: 1,91 Mio. Stück). Dieser Verlust ist jedoch vollständig auf das Ausscheiden eines Titels aus dem Kontrollverfahren zurückzuführen, der im 3. Quartal 2009 noch mit rund 18.000 Exemplaren (davon knapp 8.000 Stück im Abonnement) zu den Gesamtverkäufen der Wochenzeitungen beitrug. </p>
<p>Publikumszeitschriften </p>
<p>Nach einem Anstieg ihrer Gesamtverkäufe im 3. Quartal 2009 ist die verkaufte Auflage der Publikumspresse zum Jahresende wieder auf das Niveau vom Sommer 2009 zurückgefallen. Die Publikumszeitschriften liegen jetzt bei insgesamt 113,70 Mio. im Quartalsdurchschnitt je Ausgabe verkauften Exemplaren und damit um rund 1,8 Prozent unter den Gesamtverkäufen des vorangegangenen Jahresviertels (3/2009: 115,79 Mio.). Dieser Rückgang geht vor allem zulasten der Kioskverkäufe (4/2009: insgesamt 44,02 Mio. Einzelverkäufe - gegenüber 3/2009 ein Minus von 4,7 Prozent). Hingegen ist die Abonnement-Auflage der Publikumspresse mit aktuell insgesamt 50,94 Mio. Exemplaren gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert. </p>
<p>Fachzeitschriften </p>
<p>Nach fast zwei Jahren mit weitgehend stabilen Gesamtauflagen mussten die Titel der Fachpresse im vergangenen Quartal bei den Gesamtverkäufen deutliche Verluste hinnehmen. So wurden von den der IVW-Auflagenkontrolle angeschlossenen Fachzeitschriften aktuell durchschnittlich 12,27 Mio. Exemplare verkauft; gegenüber den 13,42 Mio. im 3. Quartal 2009 verkauften Stücken ist das ein Minus von 8,6 Prozent. Zu mehr als zwei Drittel ist dieser Rückgang auf das Ausscheiden eines Titels aus der IVW zurückzuführen, der im 3. Quartal 2009 noch mit rund 800.000 Exemplaren zur verkauften Auflage der Fachpresse beitrug.</p>
<p>Kundenzeitschriften </p>
<p>Für die Kundenzeitschriften sind im 4. Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal die Verkäufe von Exemplaren zur Weitergabe an Kunden um knapp ein Prozent auf nunmehr 43,36 Mio. Stück gesunken (3/2009: 43,78 Mio. Exemplare). Hingegen verzeichnen die Kundenzeitschriften bei der Gesamtverbreitung als einzige Pressegattung einen moderaten Anstieg der im Quartalsdurchschnitt je Ausgabe insgesamt verbreiteten Auflage um 0,6 Prozent (4/2009: 55,57 Mio. Stück gegenüber 55,24 Mio. Exemplare in 3/2009).</p>
<p>Weitere Einzelheiten zur Entwicklung und Zusammensetzung der Gesamtauflagen im Quartals- und Jahresvergleich ( <a href="http://daten.ivw.eu/download/pdf/IVW_Statistik_Auflagen_20094.pdf">PDF</a> / <a href="http://daten.ivw.eu/download/IVW_Statistik_Auflagen_20094.csv">CSV</a> )</p></blockquote>
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		<title>Das Ende der Medienkrise</title>
		<link>http://journalexikon.de/politik/das-ende-der-medienkrise/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[So, Schluss mit dem Gejammere über die Medienkrise und den Untergang der Printmedien. Print wirkt!

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			<content:encoded><![CDATA[<p>So, Schluss mit dem Gejammere über die Medienkrise und den Untergang der Printmedien. Print wirkt!<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9Eq3rS-SxbE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9Eq3rS-SxbE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Zeitungen leiden in der Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>

		<category><![CDATA[Medienmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband der Zeitungsverleger hat auf die schwierige Lage der Verlage hingewiesen. Recht hat er, doch beschleicht einen das Gefühl, hier wird wie schon beim Verband der Zetischriftenverleger der Druck für die nächste Tarifverhandlungen aufgebaut. Auf jeden Fall steht fest: Verlage müssen sich neu erfinden: Die Produktion von Inhalten allein reicht nicht mehr. Anbei die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.bdzv.de">Bundesverband der Zeitungsverleger</a> hat auf die schwierige Lage der <a href="http://www.journalexikon.de/lexikon/verlag.htm">Verlage </a>hingewiesen. Recht hat er, doch beschleicht einen das Gefühl, hier wird wie schon beim <a href="http://www.vdz.de">Verband der Zetischriftenverleger</a> der Druck für die nächste Tarifverhandlungen aufgebaut. Auf jeden Fall steht fest: Verlage müssen sich neu erfinden: Die Produktion von Inhalten allein reicht nicht mehr. Anbei die <a href="http://www.journalexikon.de/lexikon/pressemitteilung.htm">Pressemitteilung</a> des Verbandes: </p>
<blockquote><p>Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben den deutschen Zeitungsmarkt erreicht. „Das Jahr 2009 wird <span id="more-228"></span>als das bisher schwierigste in die Geschichte der Zeitungen eingehen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, heute bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres ist das Anzeigenvolumen (nicht Umsätze) der Zeitungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwölf Prozent zurückgegangen. Aufgrund der Situation im Arbeitsmarkt seien die Stellenanzeigen stark rückläufig (-41,1 Prozent), so Wolff. Rückgänge gab es auch im Bereich Immobilien (-18,2), Autorubriken (-17,6) und Markenartikel (-23,1). Bei den so genannten Großformen des Handels (+7,6, u.a. Lebensmitteldiscounter) und bei den Familienanzeigen (+1,2) gab es ein positives Ergebnis. Anders als in den Vorjahren trifft das Minus im Anzeigengeschäft die Zeitungen in Westdeutschland (-12,4 Prozent) fast ebenso hart wie Verlage in Ostdeutschland (-13,9).</p>
<p>Im Prozess des Wandels vom reinen Zeitungsdruck- zum komplexen Medi­enhaus treffe die allgemeine Wirtschaftskrise die Verlage mit voller Härte, so Wolff. Dennoch hätten die Unternehmen beste Voraussetzungen, stark aus der Krise hervorzugehen. Bereits in den Jahren nach dem Platzen der Internetblase ab 2001 hätten sich Verlage aller Größenordnungen unter enormen Anstrengungen auf die veränderten Gegebenheiten im Markt ein­gestellt. Anders als in den USA seien die Zeitungen in Deutschland sehr gut aufgestellt. Ein Grund sei die enge Bindung zu ihrem Publikum, die im Lokalen besonders ausgeprägt sei. Dazu gehöre außerdem ein Vertriebs­system, das mit der Zeitungszustellung bis zur Haustür weltweit beispielhaft sei. In Deutschland würden die besten Zeitungen der Welt gemacht und im Unterschied zu den USA und vielen anderen Ländern gelte hier nicht der ausschließlich renditeorientierte Shareholder value. Die deutsche Zeitungs­branche sei mittelständisch geprägt. An der Spitze stünden Verleger mit publizistischem und unternehmerischem Anspruch. </p>
<p>Wolff machte deutlich, dass der BDZV direkte Staatshilfen ablehne. Gleichwohl sei der Staat verpflichtet, die Rahmenbedingungen für die Presse zu verbessern. „Wenn es der Politik wirklich ernst ist mit dem un­verzichtbaren Beitrag der Zeitung für die Demokratie, dann muss sich dies stärker als bisher in der Gesetzgebung niederschlagen.“ Dazu zähle die Möglichkeit, sich weitaus stärker als bisher am lokalen und regionalen Hörfunk und Fernsehen zu beteiligen. „Jetzt kommt es darauf an, dass die Verlage ihre Nutzer- und Werbemärkte ausweiten und die Produktionspro­zesse in allen Bereichen weiter optimieren“, so Wolff. Nur wenn es den Verlagen möglich sei, in größeren Einheiten zu agieren, könnten sie auch langfristig ihre Position als Anbieter von Qualitätsinhalten und größte Wer­beplattform sichern und ausweiten. </p>
<p>Voraussetzung dafür sei auch eine Lockerung des Wettbewerbsrechts. Der BDZV erwarte, dass die Bestimmungen zu Kooperationen liberalisiert werden. Ähnlich wie beim Zeitungsdruck und der Zustellung müssten auch im Anzeigenverkauf neue Kooperationen möglich sein. Vor allem ange­sichts der Fülle von verlagsfernen Medien, die im lokalen Markt Werbung verkaufen, müsse das Kartellamt seine Spruchpraxis anpassen. Der BDZV will unter anderem eine Veränderung der so genannten Aufgreifschwelle. Während Unternehmen in anderen Branchen, die fusionieren wollen, dies beim Kartellamt ab einem Gesamtumsatz von 500 Millionen Euro melden müssen, liegt die Schwelle im Pressebereich bei 25 Mil­lionen Euro. Diese muss nach Auffassung des BDZV auf mindestens 100 Millionen Euro erhöht werden. Außerdem sollten so genannte Nachbar­schaftsfusionen erleichtert werden. Hier fordert der BDZV eine so genannte Vermutungsregelung: Wenn über einen Zeitraum von zehn Jahren ein Verlag nicht mit einem neuen Produkt in den Markt der Nachbarzeitung eingedrungen ist, sollte das Kartellamt davon ausgehen, dass ein potenzi­eller Wettbewerb nicht besteht und somit die Unternehmen zusammenge­legt werden können. </p>
<p>Erwartungen an die Bundesregierung </p>
<p>Von der künftigen Bundesregierung erwartet Wolff auch, dass der derzeit geltende Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für Zeitungen weiter re­duziert wird. „Es ist überhaupt nicht vermittelbar, dass der Staat die tägliche Zeitungsinformation mit einer Steuer belegt.“ </p>
<p>Vom Gesetzgeber verlangt der BDZV ferner Unterstützung bei der Korrek­tur von Fehlentwicklungen im Internet. „Wir können nicht länger hinnehmen, dass unsere teuer produzierten Qualitätsinhalte von Dritten be­denkenlos kommerziell genutzt werden, ohne dass dafür auch nur ein Cent an die Verlage gezahlt wird“, so BDZV-Hauptgeschäftsführer Wolff. Nur mit einem umfassenden Leistungsschutzrecht könne dem „Con­tent-Klau“ Einhalt geboten werden. Im nächsten Schritt gehe es dann darum, Bezahlmodelle für Internetinhalte zu entwickeln. Die Onlinewerbung allein werde nicht ausreichen, publizistische Qualität im Internet zu finanzie­ren. Deshalb müssten Wege gefunden werden, die von der Gratiskultur wegführten. „Es geht um den Erhalt der Qualitätspresse in einer digitali­sierten Welt“, erklärte Wolff. Die Zeitungsverleger hätten an die neue Bun­desregierung die klare Erwartung, dass die Themen Wettbewerbsrecht – insbesondere die Pressefusionskontrolle, Leistungsschutzrecht und Mehrwertsteuer „im Interesse der Zeitungskultur in Deutschland“ mit der gebotenen Eile bearbeitet würden. </p>
<p>Entwicklung der Zeitungsauflagen </p>
<p>Die Zeitungsauflagen sind im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,12 Prozent (2008: 1,85) gesunken. In Ostdeutschland um 2,7 Pro­zent, im Westen um 2,05 Prozent. Während die Wochenzeitungen um 1,53 Prozent zulegten, verzeichneten alle übrigen Kategorien Rückgänge. Über­regionale Zeitungen -1,06, regionale Abonnementzeitungen -1,83, Sonn­tagszeitungen -1,94, Kaufzeitungen -5,26. </p>
<p>Geschäftsentwicklung 2008 </p>
<p>Bereits im letzten Quartal 2008 sei die Finanz- und Wirtschaftskrise vor al­lem im Werbemarkt stark spürbar gewesen, erklärte der Geschäftsführer Verlagswirtschaft des BDZV, Jörg Laskowski. Die Umsätze aus Anzeigen und Beilagen seien um 4,1 Prozent auf 4,64 Milliarden Euro zurückgegan­gen. Die Vertriebsumsätze seien um 2,6 Prozent auf 4,37 Milliarden Euro gestiegen. Die Auflagenrückgänge seien durch Preisanpassungen kom­pensiert worden. Der Gesamtumsatz von 9,1 Milliarden Euro entspreche, so Laskowski, dem Niveau von 1995. Vor allem angesichts der Kostenent­wicklung sei dieses Ergebnis nicht zufriedenstellend. Für das laufende Jahr sei mit weiteren Umsatzausfällen zu rechnen. </p>
<p>Reichweitenentwicklung Print und Online </p>
<p>Mit einer Gesamtauflage von über 25 Millionen Exemplaren erreichen allein die gedruckten Zeitungen 76 Prozent der über 14-Jährigen – davon 73 Pro­zent täglich. Hinzu komme die weiter wachsende Zahl von Onlinenutzern, erklärte der Leiter Kommunikation + Multimedia beim BDZV, Hans-Joachim Fuhrmann. Hier konnten die Zeitungen laut Arbeitsgemeinschaft Online Forschung AGOF ihre Reichweite im Vergleich zum Vorjahr um drei Pro­zent auf 41 Prozent steigern (2008: 38 Prozent). Mit anderen Worten: 17,3 Millionen Internetnutzer in Deutschland gehen regelmäßig auf Zeitungs­websites (2008: 15,5). Dabei gebe es wenige Überschneidungen, führte Fuhrmann aus. Der Anteil derjenigen, die beide Medienangebote nutzten, liege bei zehn bis 15 Prozent. Im Internet erreichten die Zeitungsmarken ein zum größten Teil neues und vor allem auch jüngeres Publikum.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>No badge: Bahn manipulierte das Netz</title>
		<link>http://journalexikon.de/politik/no-badge-bahn-maniapulierte-das-netz/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 12:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Spindoktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein bekanntes Problem, doch jetzt werden endlich mal Zahlen bekannt, wie viel Geld Unternehmen ausgeben, um im Internet möglichst gut darzustehen und so die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen: in Blogs, Foren etc. Heute hat die Deutsche Bahn AG gestanden, dass sie sogenannte &#8220;No badge&#8221;-Aktivitäten vergeben hat - und zwar in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein bekanntes Problem, doch jetzt werden endlich mal Zahlen bekannt, wie viel Geld Unternehmen ausgeben, um im Internet möglichst gut darzustehen und so die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen: in Blogs, Foren etc. Heute hat die Deutsche Bahn AG gestanden, dass sie sogenannte &#8220;No badge&#8221;-Aktivitäten vergeben hat - und zwar in Millionenhöhe. Hier die Pressemitteilung des Konzerns: </p>
<blockquote><p>&#8220;Im Jahr 2007 wurde für sogenannte &#8220;no badge&#8221;-Aktivitäten ein Betrag von knapp 1,3 Millionen Euro ausgegeben. Unter &#8220;no badge&#8221;-Aktivitäten versteht man u.a. <span id="more-216"></span>blog-Beiträge, Leserbriefe, Meinungsäußerungen in Foren, Meinungsumfragen oder vorproduzierte Medienbeiträge, bei denen der Urheber bzw. Auftraggeber nicht erkennbar ist.<br />
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube erklärt dazu: &#8220;Diese Form der PR-Maßnahmen lehne ich entschieden ab. Solche Aktivitäten sind mit dem Grundsatz eines transparenten und redlichen Dialogs mit der Öffentlichkeit in keiner Weise vereinbar. Ich werde umgehend im Unternehmen die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen, um auch hier den zugesagten Neubeginn in der Unternehmenskultur zu dokumentieren.&#8221;"</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Holtzbrinck: Rückkehr eines Verlegers</title>
		<link>http://journalexikon.de/politik/holtzbrinck-ruckkehr-eines-verlegers/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 09:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern ist es bekannt: Dieter von Holtzbrinck steigt wieder aktiv in das Verlagsgeschäft ein und bekommt von seinem Bruder Stefan die Anteile an der Verlagsgruppe Handelsblatt (u.a. Handelsblatt, Wirtschaftswoche) sowie dem Tagesspiegel und die Hälfte an der Zeit (inklusive operativer Führung) zurück. Damit steigt nach Neven DuMont der zweite Vollblutverleger wieder ein, und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern ist es bekannt: Dieter von Holtzbrinck steigt wieder aktiv in das Verlagsgeschäft ein und bekommt von seinem Bruder Stefan die Anteile an der <a href="http://www.vhb.de">Verlagsgruppe Handelsblatt </a>(u.a. <a href="http://www.handelsblatt.de">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.wiwo.de">Wirtschaftswoche</a>) sowie dem <a href="http://www.tagesspiegel.de">Tagesspiegel </a>und die Hälfte an der <a href="http://www.zeit.de">Zeit </a>(inklusive operativer Führung) zurück. Damit steigt nach Neven DuMont der zweite Vollblutverleger wieder ein, und das zu einer Zeit, in der alle vom Untergang der Printmedien reden - weil es die Online-Angebote gibt und weil die Krise die Zeitungen wegen der einher gehenden Anzeigenflaute tief in die Verlustzone drücken.<br />
Die beiden Herren stehen nun mit ihrem Privatvermögen für etliche Zeitungstitel ein - weil sie Zeitungen lieben. Das ist für jeden Journalisten die bete Voraussetzung, um vernünftig zu arbeiten, wie auch die Süddeutsche heute findet.<br />
Lohnenswert in diesem Zusammenhang ist auch ein weiterer Artikel in der SZ, die erzählt, wie es zu dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/518/463130/text/">Bruder-Deal in Stuttgart </a>kam. </p>
<blockquote><p>&#8220;Was ist das für ein Handel? Geld, in diesen Zeiten der Wirtschaftskrise knapp, fließt keines. Durch den Verkauf tilgt der Konzern von Stefan von Holtzbrinck seine Verbindlichkeiten bei Dieter von Holtzbrinck. Ursprünglich waren Stefan, Dieter und ihre Schwester Monika Schoeller gemeinsam an der Verlagsgruppe, die einst Vater Georg aufgebaut hatte, beteiligt. 2006 stieg Dieter aus, es hatte Streit um die künftige strategische Ausrichtung gegeben. Dabei ging es offenbar nicht nur um Stefan von Holtzbrincks Enthusiasmus für das Internet, dem der ältere Bruder nicht viel abgewinnen konnte. Auch bei der Frage, an welchen Printobjekten sich die Verlagsgruppe noch beteiligen solle, entzweiten sich die Verlagsbesitzer. </p>
<p>Es kam zum Bruch. Dieter von Holtzbrinck stieg im Juni 2006 aus. Stefan von Holtzbrinck, der ihn nicht auszahlen konnte, vereinbarte eine Ratenzahlung über viele Jahre. Geschätzt 600 Millionen Euro sollte Dieter erhalten, davon 200 Millionen sofort, den Rest später in Jahresraten von etwa 30 Millionen Euro. Die noch offenen Verbindlichkeiten von weniger als 350 Millionen Euro werden jetzt getilgt. &#8220;Mit dem Vorgehen bekundet die Familie auch ihre Verbundenheit und ihre Verpflichtung den Qualitätsmedien gegenüber&#8221;, teilten die beiden Holtzbrincks am Donnerstag mit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und natürlich muss auf das <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/in-bewaehrten-familienhaenden;2215753">Doppel-Interview der beiden Br</a>üder im Handelsblatt hingewiesen werden, in denen Dieter vor allem wegweisende Aussagen macht: </p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin kein Banker. Mir ist wichtig, dass diese Qualitätsmedien, an deren Ausbau ich jahrelang mitgewirkt habe und denen ich mich verpflichtet fühle, eine gute Zukunftsperspektive behalten.&#8221;<br />
&#8220;Größere Zukäufe kann ich mir schlecht vorstellen. Ich bin Einzelunternehmer mit begrenzten Mitteln. Gute Zeitungen müssen nach meinem Selbstverständnis und meiner Erfahrung eigenständig bleiben. Selbstständigkeit schließt aber keineswegs aus, Synergien im Bereich Online, IT und Dienstleistungen zu nutzen.&#8221;<br />
&#8220;Zunächst werde ich jetzt gemeinsam mit den Geschäftsführern und Chefredakteuren eine Bestandsaufnahme machen. Langfristig betrachtet, bin ich nicht pessimistisch wegen der Krise, denn jede Krise geht einmal vorbei. Bezogen auf die Handelsblatt-Gruppe, die im Anzeigengeschäft jetzt besonders Federn lassen muss, sollte man sehen, dass gerade die Bedeutung professioneller Wirtschaftsinformationen und von zuverlässiger Orientierung eher zu- als abnimmt. Gleiches gilt für den Qualitätsjournalismus von „Zeit“ und „Tagesspiegel“.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Kinderbonus: Vorsicht vor Politiker-Sprech</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 09:51:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Regierungs-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Spindoktor]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8212; Wieder einmal hat es die Bundesregierung geschafft, mit einer Wortkreation zu suggerieren, sie gebe sich besonders freundlich den Bürgern gegenüber, die immerhin den Staat bilden. Mit dem &#8220;Kinderbonus&#8221; sollten Eltern im Sommer 100 Euro extra erhalten, damit sie etwas für die Konjunktur tun - und ihrem Kind etwas gönnen. Zumindest suggiert das der Begriff, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8212; Wieder einmal hat es die <a href="http://www.bundesregierung.de">Bundesregierung</a> geschafft, mit einer Wortkreation zu suggerieren, sie gebe sich besonders freundlich den Bürgern gegenüber, die immerhin den Staat bilden. Mit dem &#8220;Kinderbonus&#8221; sollten Eltern im Sommer 100 Euro extra erhalten, damit sie etwas für die Konjunktur tun - und ihrem Kind etwas gönnen. Zumindest suggiert das der Begriff, den sich die <a href="http://www.spd.de">SPD </a>Anfang des Jahres ausgedacht hatte. Nun hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/283/461904/text/">Süddeutsche Zeitung</a> berichtet, wie es wirklich ist: Das Geld teilen sich Vater und Mutter - also auch getrennte Eltern. Der Unterhaltspflichtige kann seine 50 Euro mit dem Unterhalt fürs Kind verrechnen. So steht es im Kleingedruckten der Regelung. Bleiben dem oder der Alleinerziehenden als 50 Euro.<br />
So entwickelt sich die angebliche Wohltat des &#8220;Kinderbonus&#8221; so wie das &#8220;Elterngeld&#8221;. Das bringt bei genauerer Rechnung jungen Eltern weit weniger Kompensation bei Gehaltsausfällen, als es die gefeierte Bundesfamilienminsiterin Ursula von der Leyen (<a href="http://www.cdu.de">CDU</a>)behauptet hat.<br />
Da loben wir uns doch die Initiative der Seite Kinderbonus.de<br />
Lese auch den <a href="http://www.spindoktor.de">Spindoktor</a></p>
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		<title>Hilde: Interviews mit Stars und Sternchen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 08:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Journalistische Praxis]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Prominenten Interviews zu führen, vor allem mit Schauspielern, ist vielerorts zur Pest geworden. Knebelverträge, nervende PR-Agenturen, die die Texte autorisieren, sorgen dafür, dass nur noch Kunstwelten in den Medien Platz finden, aber nicht mehr die journalistische Leistung.
Wie pervers sich die Situation entwickelt hat, berichtet die Welt. 
&#8220;Die Zensur beginnt neuerdings bereits, bevor das Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Prominenten Interviews zu führen, vor allem mit Schauspielern, ist vielerorts zur Pest geworden. Knebelverträge, nervende PR-Agenturen, die die Texte autorisieren, sorgen dafür, dass nur noch Kunstwelten in den Medien Platz finden, aber nicht mehr die journalistische Leistung.<br />
Wie pervers sich die Situation entwickelt hat, berichtet die <a href="http://www.welt.de/welt_print/article3355218/Wie-man-Gesagtes-ungesagt-macht.html">Welt</a>. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Zensur beginnt neuerdings bereits, bevor das Interview überhaupt zustande kommt. Auf der Berlinale hatte die Knef-Biografie &#8220;Hilde&#8221; Premiere, und für das Vorfeld des Kinostarts vereinbarten der Verleih und ein Journalist ein Interview mit der Hauptdarstellerin Heike Makatsch.<br />
Auf Nachfrage erhielt er eine Mail von &#8220;Hildes&#8221; PR-Firma: Weil der Film in seiner Zeitung schlecht besprochen worden sei, stand darin wörtlich, könne das Gespräch leider nicht stattfinden. Andersherum formuliert: Hätte die Kritik – die nicht einmal vom Interviewer stammte, sondern von einem Kollegen – der Leserschaft vorgeheuchelt, &#8220;Hilde&#8221; sei ein toller Film, wäre Frau Makatsch erschienen. &#8220;</p></blockquote>
<p>Ich kann diese Vorgänge aus meiner Zeit von Vanity Fair durchaus bestätigen. Kein Promi-Text wird nicht ohne intensive Absprache mit dem Management der Stars veröffentlicht. Sogar Fotos werden gnadenlos retouchiert und freigegeben, um das Bild des Kunden in der Öffentlichkeit zu bestimmen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur Groß-und Kleinschreibung von &#8220;viel&#8221; und &#8220;viele&#8221;</title>
		<link>http://journalexikon.de/politik/zur-gros-und-kleinschreibung-von-viel-und-viele/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 10:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; erklärt Lisa Walgenbach:
Die Groß- und Kleinschreibung der Wörter viel/viele stellt die Schreibenden
oftmals dann vor Schwierigkeiten, wenn sie nicht eindeutig attributiv, also als Beifügung zu einem Substantiv verwendet werden, z. B. viel Freude, viele Gäste. 
Hierbei erweisen sich folgende Grundregeln als hilfreich:
Die Wörter viel/viele werden gewöhnlich kleingeschrieben, z. B.
Leider haben viele abgesagt.
Er hatte in vielem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; erklärt Lisa Walgenbach:<br />
Die Groß- und Kleinschreibung der Wörter viel/viele stellt die Schreibenden<br />
oftmals dann vor Schwierigkeiten, wenn sie nicht eindeutig attributiv, also als Beifügung zu einem Substantiv verwendet werden, z. B. viel Freude, viele Gäste. </p>
<p>Hierbei erweisen sich folgende Grundregeln als hilfreich:</p>
<p>Die Wörter viel/viele werden gewöhnlich kleingeschrieben, z. B.<br />
Leider haben viele abgesagt.<br />
Er hatte in vielem Recht.<br />
Ich habe mit vielem gerechnet.<br />
Er ist um vieles betrogen worden.<br />
Wir haben gleich viel.</p>
<p>Die Orthografiereform sorgt dafür, dass das Indefinitpronomen<br />
(= unbestimmtes Fürwort) viele in seiner substantivierten Form künftig auch großgeschrieben werden kann, z. B.<br />
Die vielen (auch: Vielen), die ich auf meinen Reisen kennenlernte, &#8230;<br />
Das Elend der vielen (auch: Vielen) &#8230;  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WAZ legt Geschäftsplan offen</title>
		<link>http://journalexikon.de/politik/waz-legt-geschaftsplan-offen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 16:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ddd</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt können sich alle Journalisten und Sympathisanten des Berufszweiges einmal mit den betriebswirtschaftlichen Fakten unserer Branche auseinanderzusetzen, um ein Gefühl davon zu bekommen, wie die Zukunft des Journalismus aussieht - düster, zumindest im Westen. Schreibe zählt nicht mehr, wichtig ist in erster Linie das &#8220;Content-Management&#8221;, um auch weiterhin mit Medien Geld zu verdienen. So jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt können sich alle Journalisten und Sympathisanten des Berufszweiges einmal mit den betriebswirtschaftlichen Fakten unserer Branche auseinanderzusetzen, um ein Gefühl davon zu bekommen, wie die Zukunft des Journalismus aussieht - düster, zumindest im Westen. Schreibe zählt nicht mehr, wichtig ist in erster Linie das &#8220;Content-Management&#8221;, um auch weiterhin mit Medien Geld zu verdienen. So jedenfalls sehen es Unternehmensberater und Geschäftsführungen. Die WAZ, die ein Drittel ihrer Redeakteure einsparen will, legt nun online die Grundlage dafür offen. Lest und entscheidet selbst <a href="http://files1.derwesten.de/community/pdf/info_der_ma_081206.pdf">KLICK</a>.</p>
]]></content:encoded>
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