Union unterstützt Qualitätsjournalismus

Während die Verleger die Einstiegsgehälter bei Jungjournalisten deutlich kürzen wollen und zu Gehaltserhöhungen erst recht nicht bereit sind, hat sich nun die Bundestagsfraktion der Union zu Wort gemeldet. Die Arbeitsgruppe Kultur und Medien der Fraktion hat sich mit Regierungssprecher Steffen Seibert getroffen. Den Inhalt fasst der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Wolfgang Börnsen in einer Pressemitteilung zusammen:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht sich in ihrem Eintreten für den Qualitätsjournalismus durch die öffentliche Debatte bestärkt. Die Diskussion über die Zukunft der Qualitätsmedien wird mittlerweile von allen medienpolitischen Akteuren geführt.

Die öffentliche Debatte hat bisher zwei Ergebnisse zur Unterstützung des Qualitätsjournalismus durch die Politik ergeben: Die Ausbildung von Journalisten muss gestärkt werden und ihre Arbeitsbedingungen sind zu verbessern. Dafür wird sich die CDU/CSU-Fraktion stark machen.

Die Arbeitsgruppe Kultur und Medien der Fraktion hat sich mit dem Regierungssprecher, Staatssekretär Seibert, auch über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seinen Kultur-, Bildungs- und Informationsauftrag ausgetauscht. Die Kulturberichterstattung ist in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht reduziert, aber leider in Spartenprogramme ausgelagert worden. Die Unionsfraktion will die öffentlich-rechtlichen Sender vermehrt darin bestärken, dass ihre Existenz nicht zuvorderst von der Quote abhängt. Kulturberichterstattung sollte auch von den Privaten verstärkt als Auftrag verstanden werden.“

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