Das Handelsblatt beschäftigt sich mit der Lage auf dem amerikanischen Zeitungsmarkt. Die Weisheit, das die Anzeigen den Verlagen die Einnahmen sichern sorgt nun für Angst, weil mit der eintretenden Rezession der amerikanischen Wirtschaft automatisch auch die Umsätze sinken. Rechnen Unternehmen mit einer sinkenden Nachfrage, dann inserieren sie auch weniger.
“Bei der New York Times ist der Anzeigenumsatz im März 2008 um fast 13 Prozent gefallen, andere US-Verlage wiesen noch höhere Rückgänge aus.”
Das wäre nicht schlimm, wenn die Online-Werbung im gleichen Maße zulegen würde, tut sie aber nicht.
Auch die Auflage sinkt bei den Zeitungen. Waren es noch zur Jahrtausendwende 55,6 Millionen Menschen, die eine Tageszeitung lasen, so sind es inzwischen nur noch 50,8 Millionen – Tendenz weiter fallend. Ähnlich verhält es sich in Deutschland: Wurden 2001 noch 30,11 Millionen Zeitungen verkauft, so sind es jetzt noch 25,9 Millionen. Zum Glück deutet sich derzeit noch keine Rezession an.
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