Anzahl der gedruckten Exemplare. Speziell wird die verkaufte Auflage unterschieden. Für das Anzeigengeschäft, vor allem den Preis einer verkauften Seite für eine Anzeige, sind die Mediadaten. Sie berechnen, wie viele Menschen die jeweilige Zeitung lesen. Der Wert ergibt sich aus der verkauften Auflage multipliziert mit der Anzahl der Leser je Exemplar.
Der Zeitungsmarkt kämpft seit 1995 mit sinkenden Auflagenzahlen. Trotz Wiedervereinigung lesen Jahr für Jahr weniger Menschen eine Tages- oder Wochenzeitung.
| 1995 | 32,41 |
| 1997 | 31,45 |
| 1999 | 30,29 |
| 2001 | 30,02 |
| 2003 | 28,44 |
| 2004 | 27,87 |
| 2006 | 26,96 |
| 2007 | 26,45 |
Quelle: BDZV
Zur detaillierten Aufschlüsselung schreibt der BDZV:
„Die Zeitungen in Deutschland haben eine Gesamtauflage von 26,45 Millionen Exemplaren pro Erscheinungstag (IVW: II. Quartal 2007). Davon entfallen auf Westdeutschland 23,4 Millionen, auf die neuen Länder gut drei Millionen Exemplare. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies ein durchschnittliches Auflagenminus von 508.655 Exemplaren (-1,9 Prozent). Während die Zeitungen im Westen –1,62 Prozent (-384.875 Exemplare) an Auflage verloren, ging der Verkauf im Osten um –3,91 Prozent (-123.780 Exemplare) zurück. Insgesamt beliefen sich die Verluste per saldo bei den lokalen/regionalen Zeitungen auf –1,91 Prozent, bei den Kaufzeitungen auf –2,68 Prozent und bei den Wochenzeitungen auf – 4,23 Prozent. Die überregionalen Titel stagnierten, leicht zurück gingen auch die Sonntagszeitungen (-0,34 Prozent). Die verkaufte Auflage aller Zeitungsgattungen gliedert sich in 20,78 Millionen Tageszeitungsexemplare, 3,71 Millionen Sonntagszeitungen und knapp zwei Millionen Wochenzeitungen. Bei den Tageszeitungen entfallen 14,5 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen, gut 1,6 Millionen auf überregionale Blätter und knapp 4,6 Millionen auf die Kaufzeitungen.“